IPA:

Dieses Bier hat sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in England aus dem sogenannten Oktoberbier (Pale-Ale-Variante) entwickelt. Die Brauerei Hodgson lieferte dieses wegen seines höheren Alkohol- und Hopfengehaltes sehr haltbare Bier unter anderem in die indischen Kronkolonien. Durch Indienheimkehrer wurde es im 19. Jahrhundert unter dem Namen India Pale Ale populär.[2] Heute werden IPAs meist von Brauereien in England, Schottland und den USA gebraut.

India Pale Ales haben einen relativ hohen Alkoholgehalt (6 bis 9 Vol %) und eine Stammwürze von etwa 16 bis 20 °P. Farblich liegt das IPA bei 11 bis 30 EBC.

Die starke Hopfenbetonung und Obergärung des IPA sind nicht die einzigen Merkmale dieses Bierstils. Noch einprägsamer sind die starke Hopfenbittere (35 bis 75 IBU) und häufig auch fruchtige Aromen. Viele Sorten haben Noten von Zitrusfrüchten, Maracuja oder Papaya. Es existieren aber auch IPAs, die einen IBU-Wert von über 100 aufweisen.

Ein klassisches India Pale Ale hat einen sehr kräftigen und intensiven Geschmack. Die fruchtige Note sollte stark hervortreten und bereits beim Aromatest deutlich wahrnehmbar sein. Um das Hopfenaroma weiter zu erhöhen, werden diese Biere oftmals hopfengestopft. Dies bedeutet, dass während der Bierreifung weiterer Hopfen zugegeben wird, wobei sich insbesondere die ansonsten leicht flüchtigen Hopfenöle im Bier anreichern. Das IPA gilt als Referenzbierstil der Craft-Beer-Bewegung.

Peaky Blinder Black IPA

€5.00Preis
1 Liter